Mögliche Anzeichen beim Säugling
- Schnalzen oder Klicken beim Trinken
- Milch fliesst seitlich aus dem Mund
- Unruhiges Trinken – setzt ständig an und ab
- Beisst oder «klemmt» an der Brust
- Unzureichende Gewichtszunahme
- Luftschlucken mit Koliken und Reflux
Mögliche Anzeichen bei der Mutter
- Deutliche Schmerzen beim Stillen
- Wunde, verletzte oder verformte Brustwarzen
- Stillen ist oft nur mit Stillhütchen möglich
- Wiederkehrender Milchstau
- Brustentzündungen (Mastitis)
- Sinkende Milchmenge, drohendes Abstillen
Bei Kleinkindern, Kindern & Erwachsenen
Bleibt ein relevantes Zungenband unerkannt, können sich im Wachstum weitere mögliche Folgen zeigen: tiefe Zungenruhelage mit Mundatmung, hoher schmaler Gaumen und Zahnfehlstellungen, wählerisches Essverhalten, Artikulationsprobleme bei bestimmten Lauten sowie – im Erwachsenenalter – Verspannungen im Kiefer-Nacken-Bereich und unruhiger Schlaf. Ein verkürztes Zungenband lässt sich in jedem Alter behandeln – wir behandeln Säuglinge ebenso wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Diese Anzeichen können, müssen aber nicht auf ein Zungenband zurückgehen – viele Stillprobleme haben andere Ursachen. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, zeigt erst die persönliche, funktionelle Untersuchung.
Hat mein Kind ein verkürztes Zungenband?
Nutzen Sie unseren kurzen Check, um mögliche Anzeichen einzuordnen. Er ersetzt keine ärztliche Diagnose, gibt Ihnen aber eine erste Orientierung.
Anzeichen erkannt?
Vereinbaren Sie eine diagnostische Erstberatung. In der Schweiz übernimmt die Krankenkasse die ärztliche Abklärung; Familien aus Deutschland finden hier alles zu Kosten und Anreise.